Internationales ZIM-Kooperationsnetzwerk für dezentrale, intelligente Agrar-Umweltmanagementsysteme

Chile ist eine der offensten Volkswirtschaften weltweit und ein Trendsetter in Süd- bzw. Lateinamerika.
Das Land zählt aber auch zu den 30 Ländern weltweit, die bis 2025 am stärksten vom Wasserstress betroffen sein werden und sind auch hier – leider trauriger – Spitzenreiter innerhalb der Region.

Neben dem Bergbau stellt der Lebensmittelsektor die zweitwichtigste Säule der chilenischen Wirtschaft dar und zeichnet für ca. 4% des nationalen BIP verantwortlich.

Haupt-Exportprodukte im Lebensmittelbereich sind Tafeltrauben, Avocados, Heidelbeeren, Äpfel, weiteres Frischobst, getrocknete Früchte, Konserven und Wein.

Chile nutzt seine geografische Lage und fährt die Ernte ein, wenn in Europa und Nordamerika der Winter die Produktion stoppt.

Internationales Kooperationsnetzwerk

Das Netzwerk zielt auf eine zügige Umsetzung von FuE-Ergebnissen in marktwirksame Innovationen ab. Hierbei werden eine verstärkte marktorientierte Forschung, Entwicklung und technologische Innovationen mittelständischer Unternehmen sowie eine Minderung der mit FuE verbundenen technischen und wirtschaftlichen Risiken von technologiebasierten Projekten fokussiert.

Zudem soll die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gestärkt sowie ein Ausbau des Technologietransfers gefördert werden. 

Geografischer Fokus des ZIM Kooperationsnetzwerks Chile unter der Leitung der iBDC Group liegt auf dem chilenischen Markt, insbesondere dem chilenischen Obst- und Weinbau.

Chile überzeugt seit Langem als stabiles und fortschrittliches Land in Lateinamerika. Das Land glänzt vor allem durch eine starke Exportorientierung, Erfahrungen im Tourismus, ein ausführliches, internationales Engagement für die Umwelt, eine weltweite Vernetzung – sowohl ideell als auch materiell – eine hohe Transparenz und geringe Korruption in internationalen Rankings und schließlich eine vorbildliche Wettbewerbsstärke innerhalb der Region.

Die Landwirtschaft ist nach dem Bergbau der zweitwichtigste Exportsektor des Landes, geprägt von Fischerei, Ackerbau, Forstwirtschaft, Gemüse, Obst und Wein sowie von tierischen Produkten. Ungefähr 24% der chilenischen Agrarausfuhren gehen in die Europäische Union, Deutschland nimmt als Einzelland den neunten Platz ein.

Der Agrarsektor muss internationalen Standards gerecht werden und sich modernisieren, um dem globalen Wettbewerbsdruck standzuhalten. 

Zudem verfolgt die chilenische Regierung ehrgeizige Ziele hinsichtlich der nationalen Energiepolitik und einem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, insbesondere Wasser.

Lernen Sie unser Internationales ZIM Koopertionsnetzwerk kennen und informieren Sie sich über unsere Mitglieder, deren Aktivitäten und mögliche Kollaborationen:

www.agro-ambiente.com